Baugebiet Jägerstraße nördlich der Grundschule wird Realität In der Ratssitzung am 04. Dezember 2003 sind die entscheidenden Weichen für die Realisierung des Baugebietes Jägerstraße nördlich der Grundschule gestellt worden.
Mit den Stimmen von Bürgermeister Jahnz (parteilos), SPD, FDP / Borsum - Gruppe und Kreusel-Fraktion wurde das sozialverträgliche Baugebiet auf den Weg gebracht. Gegen den Plan stimmten CDU, Grüne und LBfH.
Vom neuen Baugebiet werden insbesondere junge Huder Familien mit Kindern profitieren, da seitens der Gemeinde Hude günstige Konditionen angeboten werden. Angesichts von über 300 interessierten Bürgern, 200 davon leben bereits seit langem in Hude, steht ein Baulandbedarf für die Kreusel-Fraktion außer Frage. Weitere Baulandausweisungen seitens der Gemeinde Hude müssen in Kürze erfolgen, denn es besteht weiterhin Handlungsbedarf.
Die Kreusel-Fraktion hat sich stets dafür ausgesprochen, die vom Planungsbüro vorgeschlagenen Verkehrssicherungsmaßnahmen entlang der angrenzenden Grundschule 1 zu 1 umzusetzen. Eine zweite Zuwegung in Richtung Königstraße noch im laufenden Verfahren zu schaffen, stellte sich als nicht realisierbar heraus. Dennoch konnte erreicht werden, dass der Plan die Schaffung einer zweiten Zuwegung zumindest nicht ausschließt und eine Erweiterung somit möglich ist. Um das Baugebiet überhaupt auf den Weg bringen zu können, musste dieser Kompromiss eingegangen werden.
Kreusel - Fraktion begrüßt aktives Schulelternengagement bei frühzeitiger Beteiligung
Angesichts der jüngsten Bürgerversammlung zur Änderung des Bebauungsplans Jägerstraße - nördlich der Bahn sieht die Kreusel-Fraktion noch Klärungsbedarf: Bei der weiteren Planung für das Baugebiet Jägerstraße - nördlich der Grundschule müssen die verständlichen Sorgen und Befürchtungen der Schulelternschaft wegen der angrenzenden Grundschule Jägerstraße stärker als bisher geschehen, berücksichtigt werden. Ziel muss es sein, möglichst eine tragfähige Konsenslösung zu finden., meinen Jörg und Matthias Kreusel.
Daher spricht sich die Kreusel-Fraktion dafür aus, dass die Gemeindeverwaltung Hude schnellstmöglich die fachplanerischen Realisierungschancen für einen neuzuschaffenden Erschließungsweg aus Richtung Königstraße prüfen lässt, um mittelfristig eine zweite Zuwegung in das Baugebiet zu schaffen:
Angesichts der Fakten, dass eine Anbindung an den Klosterweg weder verkehrlich wünschenswert noch eigentumsrechtlich realisierbar ist und eine alleinige Anbindung an die Jägerstraße erhebliche Probleme wegen der angrenzenden Grundschule aufwirft, müssen Verwaltung und Politik nun einen zusätzlichen Erschließungsweg aus Richtung Königstraße ernsthaft in Erwägung ziehen, so die Kreusel-Brüder.
Ferner fordert die Kreusel-Fraktion bereits heute, dass insbesondere während der Bauphase, aber auch danach, verstärkte Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen im Bereich des sensiblen Neubaugebiets nördlich der Grundschule Jägerstraße durchgeführt werden: Vor allem bei Schulbeginn und bei Schulende muss sichergestellt werden, dass sich die Baufahrzeuge und die Materialzulieferer an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten halten.
Im Bereich der Grundschule Jägerstraße sollte während der Bauphase Schritttempo zwingend vorgeschrieben werden, um die erst 6-10-jährigen Schulkinder wirksam zu schützen. Raser und unbelehrbare Wiederholungstäter müssen mit saftigen Geldstrafen zur Vernunft gebracht werden., so die Kreusel-Fraktion .