Umwandlung der Regio-VHS / Zusammenlegung mit Delmenhorst: Zuerst mit der Gemeinde Hude sprechen
Jetzt muss sich zeigen, ob die Gemeinden Ganderkesee und Hude wirklich gleichberechtigte Partner in der gemeinsamen Regio-VHS Ganderkesee / Hude sind oder ob die Gemeinde Hude lediglich als Anhängsel betrachtet wird, meinen die Kreusel-Brüder in einer ersten Reaktion auf den jüngsten Vorstoß der Ganderkeseer CDU.
Die Ganderkeseer CDU hatte zur Haushaltskonsolidierung der Gemeinde Ganderkesse beantragt, die gemeinsame Regio-VHS in eine gemeinnützige GmbH umzuwandeln und mit der VHS Delmenhorst (die bereits jüngst in eine gemeinnützige GmbH umgewandelt worden war) zusammenzulegen.
Eine Zusammenlegung der Regio-VHS mit der Stadt Delmenhorst ist bislang in keinem politischen Ausschuss der Gemeinde Hude diskutiert oder gar beantragt worden. Bereits die Zusammenlegung mit Ganderkesee aus Kostengründen ist seinerzeit vielen Huder Ratsmitgliedern schwer gefallen, da die selbständige VHS Hude ein sehr gutes Ansehen in der Huder Bevölkerung hatte, erinnern sich die Ratsmitglieder Jörg und Matthias Kreusel.
Sie wollen zunächst einmal abwarten, ob sich die Regio-VHS Ganderkesee / Hude dauerhaft als Einheit bewährt und wirklich zu bemerkbaren Kostenentlastungen in der Gemeinde Hude führt, bevor neue Baustellen aufgerissen werden. Dazu brauche die Regio-VHS Ganderkesee / Hude aber mehr Zeit und uneingeschränkte politische Unterstützung aus Hude und Ganderkesee, um in Ruhe arbeiten zu können, meinen die Kreusel-Brüder.
Es wäre wünschenswert gewesen, wenn der Antrag vorab mit der Gemeinde Hude und in den politischen Gremien besprochen worden wäre. Schließlich sind Ganderkesee und Hude gleichberechtigte Partner in einer gemeinsamen Regio-VHS, betont die Kreusel-Fraktion abschließend.